Abenteuer Mittelmeer – Auf der Spur der Mönchsrobben

Freitag, 15.3.2019 – Beginn: 19.00 Uhr – Eintritt: 3,00 € pro Person

Sie ist so selten wie kein anderes Säugetier Europas: Weniger als 500 Mönchsrobben leben heute an den Küsten des Mittelmeeres, wo sich heute Touristen anstatt Robbenbabys tummeln. Forscher wissen kaum etwas über das Leben dieser Tiere, die in kaum zugänglichen Höhlen ihre Jungen zur Welt bringen und schon als ausgestorben galten. Schaffen sie es, sich nach Jahrhunderte langer Jagd und trotz schwindender Ressourcen wieder langsam zu vermehren? Der Unterwasserfilmer Thomas Behrend macht sich gemeinsam mit Wissenschaftlern auf die Suche nach den „Letzten ihrer Art“ – erstmals darf er an einem geheimen Ort die Kinderstube der Mönchsrobben filmen.

Als langjähriger Unterwasser-Kameramann weiß Thomas Behrend, dass es nur wenigen Tauchern jemals gelungen ist, die seltenen Robben zu filmen. In Griechenland trifft er sich daher mit dem Forscher Vassilis Kouroutos – dem Mönchsrobben-Experten. Außer ihm kennt kaum jemand den Weg zu den letzten Geburtshöhlen der Robben, die gut versteckt an den Steilküsten des Meeresparks um die Insel Alonnisos liegen. Jetzt, im Frühjahr, sind die Höhlen noch leer – erst im Herbst werden die trächtigen Robbenweibchen kommen, um im Schutz der Felsen ihre Jungen zu bekommen.

Nominierungen: Bester Meeresfilm 2010


Regisseurin: Christina Karliczek
  • Geb. 1977 in Groningen/Niederlande
  • Ausbildung zur Mediengestalterin Bild und Ton bei Deutsche Welle TV, Berlin, sowie an der Schule für Kommunikation, Information und Bildtechnik, Berlin
  • Seit 2004 freiberufliche Kamerafrau für Tier- und Dokumentarfilme

Christina Karliczek ist Deutschlands einzige Kamerafrau im Genre Tierfilm. 2005 spezialisierte sie sich auf die Kameraarbeit unter Wasser. Heute ist die zertifizierte Höhlen- und Eistaucherin international für verschiedene Projekte unter und über Wasser tätig, z.B. den NDR/ARD Mehrteiler „Abenteuer Ozean“, BBC/NDR „Lost Land of the Tiger“. 2009 erhielt sie in Zusammenarbeit mit Regisseur Thomas Behrend den Heinz Sielmann Filmpreis für „Eisbären können nicht weinen“.

Land/Jahr: Deutschland, 2009
Spiellänge: 44 min.
Regisseur: Christina Karliczek
Autor: Thomas Behrend,
Christina Karliczek
Kamera: Thomas Behrend,
Christina Karliczek
Schnitt: Christina Karliczek
Musik: Andreas Dicke,
Thomas Onderka
Sprecher: Hans-Peter Bögel,
Robert Missler,
Marion von Stengel
Redaktion: Wolf Lengwenus (NDR),
Jörn Röver (NDR Naturfilm)
Webseite: www.studio-hamburg.de
Fotos

Jena - Lichtstadt

Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Diese Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz, Frau Anja Siegesmund

Stiftung Naturschutz Thüringen